Freitag, 15. August 2008


Boah, Madonna kommt mir schon sehr viel älter vor als 50. Nicht wegen des Aussehens, sondern einfach weil sie schon so ewig lange diese Hypeaufmerksamkeit hat. Als hätte sie schon immer existiert und sich nie eine Pause genommen und die Erde seit mind. 70 Jahren mit ihrer Anwesenheit beehrt.

Man muss ihren blöden Geburtstag nicht feiern. Eine Errungenschaft ist es nicht. Meine Mutter ist 3 Jahre älter und es kümmert sich auch keiner drum. Lasst die Frau und ihre stilistische Inkonstistenz doch einfach in Ruhe.

| von yetused in Verwirrungen um 13:15 | Kommentieren |

 
Aber Frau Yetused,
wie können Sie nur so gemein sein? Madonna ist doch eine Ikone. Weiß zwar nicht mehr wofür genau, dazu ist das alles halt doch schon zu lange her. Aber immerhin. Und besteht ihre große popkulturelle Errungenschaft nicht darin, dass sich Frauen nun auch aktiv und selbstbestimmt sexuell ausbeuten können? Dass das eine super Sache ist, werden Sie doch wohl nicht leugnen wollen, oder?

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Stimmt, ich darf nun Metallzylinder als BH tragen, jede Woche neuen Religionen beitreten, und Teenie-Stars öffentlich auf der Bühne küssen.

Danke Madonna!

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Wasser lassen
Inkonstistenz? Ist nicht eher Inkontinenz gemeint? SCNR

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Gnihihi. LadyPads by Madonna.

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Kenn ich+STOPP+geht mir ähnlich+STOPP+habe das gefühl+STOPP+die schon zu hören+STOPP+ seit ich im Stehen pullern kann+STOPP+gut+STOPP+böse zungen werden behaupten, dass sei nicht lange her+STOPP+ stimmt aber nicht+STOPP+ egal+STOPP+bin geistig nicht anwesend+STOPP+daher nur dieses kurze telegramm+STOPP+habe die ehre+STOPP+ weitermachen+STOPP+

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Ich würde gerne in Morse antworten, kann aber mein Morse. Nur das E. Das ist einfach ein Punkt.

(Und Madonna war schon Sex-Göttin, da bin ich noch mit der Blechtrommel um den Weihnachtsbaum gerannt.)

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Die Sünden der Generationen
Es ist alles so furchtbar wiederholend; Presley, Jackson, Cobain, Staley, Marley.

Jede verdammte Generation generiert ihre eigenen Ikonen, wie am Laufband liefert uns Pop Demagogen, die für niemanden sprechen, für niemanden Stellung beziehen und nichts zu sagen haben; es sagt viel über uns als Kultur aus, wenn unsere Helden so leer sind wie das Fernsehprogramm.

Damals besaß man wenigstens den Anstand tragisch zu sterben (oder wenigstens den Verstand zu verlieren), bevor uns Pop vor Augen führen konnte, was Pop nie tun sollte: unseren eigenen Verfall.

Vielleicht kann man Madonne da danken: sie erinnert uns an unsere eigenen Enden..

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Oh Gott. Das stimmt. Rockstars sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Sterbt jung, dann seid ihr noch schön...

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