Donnerstag, 19. Februar 2009
Die erste Woche im neuen Uni-Semester ist hiermit abgeschlossen, und ich darf mich auf viel empirische Forschung freuen.
Dienstag gibt es eine Vorlesung im Nebenfach Politik zur Intergration in der EU (oh je), dann nachmittags die Methodenübung zur Film- und Fernsehanalyse. Dort werden wir in unserem kleinen Grüppchen wahrscheinlich Nosferatu von 1922 auf seinen Grusel hin analysieren. Das ergibt eine Präsentation und eine Hausarbeit
Mittwoch geht es um Cultural-Studies zur Medienrezeption. Wir haben uns die US-Serie Gilmore Girls ausgesucht (da gibt es schon viel Material, und auf Lindenstraße hatten wir nun wirklich keine Lust) und werden sie auseinandernehmen, einen Aspekt heraussuchen (vielleicht Rory und ihre Männergeschichten) und Menschen diese Serie anschauen lassen. Dabei werden wir sie und ihre Reaktionen filmen und sie danach dazu befragen (Rezeptionsforschung). Das ergibt dann auch eine kurze Präsentation und eine Hausarbeit.
Heute gab es dann das Hauptseminar im Audiovisuellen Bereich zum Thema "Krieg und Terror". Wir werden eine Studie durchführen und versuchen darzulegen, dass nicht nur Krönungen und Papstbesuche als Medien-Events von den Medien inszeniert werden, und Katastrophen wie der Tsunami regelrecht medial zelebriert, sondern dass die Medien das auch während des Irak-Krieges so veranstaltet haben. Zum Thema Irak-Krieg = Medien-Event gibt es so weit noch keine empirische Forschung, die Material umfassend analysiert hat, sondern nur Theorie, und unsere Professor ist sehr stolz, dass er dies mit uns nun durchführen kann. Das wird dann vielleicht auch publiziert (uiuiui).
Am Nachmittag gab es dann eine Übung in Politikwissenschaft, bei der wir die "Konferenzdokumente aus der öffentlichen Konsultation zur Reform der EU-Finanzen" statistisch aufbereiten müssen (??). So mit Akteuspräferenzen und -positionen, Datenanalyse und Einspeisung in SPSS oder Stata. Referat und 8-seitige Dokumentation. Dozent hört sich an wie Johann König.
Ich bin also erst mal beschäftigt.
(Und bevor ich in meinen Konferenzdokumente- Akteurspräferenzen-Kurs gehen dufte, hat mich so eine Mädchen von der Sozialpsychologie in ein Zimmer geschoben, in dem ich diverse Bögen mit Rechen- und Deutschaufgaben machen musste. Oh Gott. Bruchrechnen. Und dann musste ich da sogar noch ankreuzen, ob ich gearde nervös bin und unter Druck stehe. JA! Aber am Ende ging es dann ganz zügig, und mir wurde sogar ein "Zettel" mit Zwischenergebnissen zugesteckt, der mich wahrscheinlich nur verwirren sollte. ICH HABE EUCH DURCHSCHAUT! Ich habe gestern hier schon Tests mit slawischen Männergesichtern gemacht. Ha.)
Dienstag gibt es eine Vorlesung im Nebenfach Politik zur Intergration in der EU (oh je), dann nachmittags die Methodenübung zur Film- und Fernsehanalyse. Dort werden wir in unserem kleinen Grüppchen wahrscheinlich Nosferatu von 1922 auf seinen Grusel hin analysieren. Das ergibt eine Präsentation und eine Hausarbeit
Mittwoch geht es um Cultural-Studies zur Medienrezeption. Wir haben uns die US-Serie Gilmore Girls ausgesucht (da gibt es schon viel Material, und auf Lindenstraße hatten wir nun wirklich keine Lust) und werden sie auseinandernehmen, einen Aspekt heraussuchen (vielleicht Rory und ihre Männergeschichten) und Menschen diese Serie anschauen lassen. Dabei werden wir sie und ihre Reaktionen filmen und sie danach dazu befragen (Rezeptionsforschung). Das ergibt dann auch eine kurze Präsentation und eine Hausarbeit.
Heute gab es dann das Hauptseminar im Audiovisuellen Bereich zum Thema "Krieg und Terror". Wir werden eine Studie durchführen und versuchen darzulegen, dass nicht nur Krönungen und Papstbesuche als Medien-Events von den Medien inszeniert werden, und Katastrophen wie der Tsunami regelrecht medial zelebriert, sondern dass die Medien das auch während des Irak-Krieges so veranstaltet haben. Zum Thema Irak-Krieg = Medien-Event gibt es so weit noch keine empirische Forschung, die Material umfassend analysiert hat, sondern nur Theorie, und unsere Professor ist sehr stolz, dass er dies mit uns nun durchführen kann. Das wird dann vielleicht auch publiziert (uiuiui).
Am Nachmittag gab es dann eine Übung in Politikwissenschaft, bei der wir die "Konferenzdokumente aus der öffentlichen Konsultation zur Reform der EU-Finanzen" statistisch aufbereiten müssen (??). So mit Akteuspräferenzen und -positionen, Datenanalyse und Einspeisung in SPSS oder Stata. Referat und 8-seitige Dokumentation. Dozent hört sich an wie Johann König.
Ich bin also erst mal beschäftigt.
(Und bevor ich in meinen Konferenzdokumente- Akteurspräferenzen-Kurs gehen dufte, hat mich so eine Mädchen von der Sozialpsychologie in ein Zimmer geschoben, in dem ich diverse Bögen mit Rechen- und Deutschaufgaben machen musste. Oh Gott. Bruchrechnen. Und dann musste ich da sogar noch ankreuzen, ob ich gearde nervös bin und unter Druck stehe. JA! Aber am Ende ging es dann ganz zügig, und mir wurde sogar ein "Zettel" mit Zwischenergebnissen zugesteckt, der mich wahrscheinlich nur verwirren sollte. ICH HABE EUCH DURCHSCHAUT! Ich habe gestern hier schon Tests mit slawischen Männergesichtern gemacht. Ha.)
| von yetused in Lebenswelt um 15:32 | Kommentieren |
kamil,
Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:44
3 Tage uni und 4 Seminare/Übungen, ist doch gut zu beweltigen.
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yetused,
Donnerstag, 19. Februar 2009, 18:17
Mir ist es ein bisschen zu viel Eigenarbeit.
Ich mag Vorlesungen. Kluge Menschen, die mir was erzählen. Und nicht immer dieses Autodidaktische. Davon hab ich schon genug :)
Aber nächstes Semester wird der Mix sicher anders aussehen.
Ich mag Vorlesungen. Kluge Menschen, die mir was erzählen. Und nicht immer dieses Autodidaktische. Davon hab ich schon genug :)
Aber nächstes Semester wird der Mix sicher anders aussehen.
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