Sonntag, 16. August 2009


Tolle Ideen und Worte dort drüben bei digitalpublic.de (gefunden via Rivva):

"[...] die Tendenz zur Gemeinschaft blieb auch ohne einigenden Gott, wie die Entstehung der Städte beweist. Diese künstlichen Gemeinschaften waren schnell zu unübersichtlich, sodass sich kleinere Einheiten bildeten, die im urbanen Raum interagrierten. Geborgenheit und Übersicht nahmen weiter ab und wagrmutige Pioniere flohen aus dem Schutz der Stadtmauern. An genau dieser Stelle befinden wir uns gerade. Um es im Jargon der Naturwissenschaftler zu sagen: Wir besiedeln gerade einen neuen Planeten – das Netz. Wir fahren nicht in milliardenteuren Metallbüchsen ein Jahr zum roten Planeten, sondern wir begegnen dem Anderen im Schutz der virtuellen Sardinenbüchse. Wir kolonisieren das Web genau wie damals die europäischen Staaten den Rest der Welt."

Das Netz als die neue besiedelte Welt, in die geflohen wird, da Städte/ die alten Mauern zu eng und langweilig werden. Von wegen Marsbesiedelung! Im Netz liegt die Zukunft. Und dass die Altvorderen und Zurückgebliebenen nun mit ihren alten und unpassenden Regeln versuchen die neuen Wege zu beschneiden, hatten wir auch schon tausendfach in groß und klein. Die Regeln müssen aus der Gemeinschaft selbst herauskommen, und nicht von oben auferlegt werden. No taxation without representation oder so ähnlich :)

| von yetused in Gedanken um 04:47 | Kommentieren |


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