Mittwoch, 1. Februar 2006


Update: Uiuiui. Ich wurde von einem Jesus-Forum gefunden. Die nennen das "Bullshit" und meinen ich hätte das bestimmt von den "Humanisten" oder den "Neoheiden" "geklaut". Nee, Leute. Ich hab das aus einem Politikforum, in dem sich intelligente und reflektierte Leute unterhalten, kopiert um zur Verbreitung der Erkenntnis beizutragen, dass fundamentale Christen misogyne Bastarde sind. Und ihr habt das nochmals bestätigt. Danke dafür.


"Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, daß die Männer durch sie geboren werden."
Martin Luther, dt Theologe

"Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen."
Johannes Chrysostomos, 349-407, großer Kirchenlehrer. Chrysostomos wird als einer der vier großen griechischen Kirchenväter verehrt, also als einer der frühchristlichen Schriftsteller, die in ihren Schriften die christliche Lehre begründeten.

"Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, daß die Frauen den Männern dienen."
Kirchenvater Augustinus, hl, 354-430. Augustinus gilt als einer der bedeutendsten Kirchenlehrer. Mit dem Titel 'Kirchenlehrer' erkennt die Kirche den Beitrag einer Person zur Lehre und Verständnis des Glaubens an.

"Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen."
Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275

"Die Frau muß das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist."
Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397

"Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde."
Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen

"Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!"
Papst Pius II, 1405-1464

"Eine weibliche Person darf nicht ministrieren. Es ist nur gestattet, wenn keine männliche Person zu haben und ein gerechter Grund vorhanden ist. Die weibliche Person darf aber auf keinen Fall an den Altar herantreten und darf nur von ferne antworten."
Kirchliches Gesetzbuch von 1917

"Der Gang, wie sich die göttliche Lehre verbreitet: Von Gott zu Christus, von Christus in den Mann und von diesem in das Weib hinab. Umgekehrt verbreitet sich die teuflische Lehre: Sie kommt zuerst in das Weib, denn dies besitzt weniger Unterscheidungsvermögen."
Alexander von Hales, 1185-1245, Lehrer des Thomas von Aquin

"Weiber sind von der Natur zum gemeinschaftlichen Genuß bestimmt."
Kapokrates, Frühchrist und Klostergründer

"Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und Defekte imperfectum, deficiens zum Vollkommenen perfectum."
Thomas von Aquin, hl, Kirchenlehrer, 1225-1274

"Auch sie die Ehe basiert auf demselben Akt wie die Hurerei. Darum ist es das Beste für den Menschen, kein Weib zu berühren."
Quintus Tertullian, Kirchenschriftsteller, 160-220. Tertullian vertrat einen rigorosen ethischen Standpunkt und setzte sich für eine strenge Kirchendisziplin ein. Seine Theologie war prägend für die christliche Frühkirche.

"Die Frau ist ein Mißgriff der Natur, mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann. Die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann."
Thomas von Aquin, hl, Kirchenlehrer, 1225-1274

"Will die Frau nicht, so komm' die Magd!"
Martin Luther, Frauenfreund

"Darum hat das Maidlein ihr Punzlein, daß es dem Manne ein Heilmittel bringe."
Martin Luther

"Würde es nur Erbrechen verursachen, Weiber anzuschauen! Da wir nicht einmal mit den äußersten Fingerspitzen Kot und Schleim anrühren mögen, warum begehren wir so eifrig das Schmutzgefäß selbst zu umfassen?"
Der heilige Odo von Cluny, Patron der Musiker, für Regen, gegen Dürre, 878-942

"Alle Bosheit ist klein gegen die Bosheit des Weibes. Besser ist die Gottlosigkeit des Mannes als ein wohltuendes Weib."
Die Synode zu Tyrnau, 1611. Auf Synoden werden kirchliche Lehrmeinungen beschlossen.

"Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen."
Franz von Assisi, Ordensstifter und Heiliger, 1181-1226

"Wer mag alle leichtfertigen und abergläubischen Dinge erzählen, welche die Weiber treiben. Es ist ihnen von der Mutter Eva angeboren, daß sie sich äffen und trügen lassen."
Martin Luther

"Mönche brauchen nur eine Frau zu sehen, dann grunzen sie wie echte Schweine."
Pressemitteilung Deutscher Katholikentag 1968

"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser

"In keiner Religion oder Weltanschauung ist die Frau so geachtet und geehrt wie im Christentum!"
Der katholische Theologe Bernhard Häring im 20. Jahrhundert

"Die Frau muß das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist."
Kirchenlehrer Ambrosius

"Diesen Weibern auf die entblößten Brüste scheißen."
Abraham a Sancta Clara, dt Prediger, 1644-1709. Sancta Clara alias J. Ulrich Megerle war der bedeutendste katholische Prediger der Barockzeit.

"Mädchen, die Miniröcke tragen, kommen in die Hölle."
Der Jesuit Wild im 20 Jahrhundert

"Der Frau steht nur Trauerkleidung zu. Sobald sie dem Kindesalter entwachsen ist, soll sie 'ihr so gefahrenbringendes Antlitz' verhüllen, bei Gefahr des Verlustes der ewigen Seligkeit."
Kirchenvater Tertullian

"Wenn sich die Frau ihrem Mann, der ihr Haupt ist, nicht unterwirft, ist sie desselben Verbrechens schuldig wie ein Mann, der sich Christus nicht unterwirft."
Kirchenvater Hieronymus, hl, 347-420. Übersetzte die Bibel ins Lateinische und lebte zu lange in der Wüste

"Vielleicht wird uns hier klar, warum wir vorhin auf den engen Zusammenhang des Weibes mit dem Tier aufmerksam machten: Sexualität führt zur Bestialität."
Bischof Rudolf Graber zur Sexualkunde in Schulen, 1980

"Das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche. Der weibliche Verstand ist schwächer."
Der Jesuit Sarasa

"Wo sich ein Priester aufhält, darf kein Weib eintreten."
Synode von Paris, 846

"Nahe der Kirche dürfen keine Frauen wohnen."
Synode von Coyaca, 1050

"Priester, die Frauen beherbergen, die Verdacht erregen, sollen bestraft werden. Die Frauen aber soll der Bischof in die Sklaverei verkaufen."
2 Synode von Toledo, 589

"Bei der Frau muß schon das Bewußtsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen."
Clemens Alexandrinus, vor 215

"Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen."
Synode von Elvira, 4 Jahrh

"Das ganze weibliche Geschlecht ist schwach und leichtsinnig. Sie finden das Heil nur durch die Kinder."
Johannes Chrysostomos, hl, 349-407, großer Kirchenlehrer

"Frauen dürfen in der Kirche nicht singen."
Der heilige Bonifatius, Benediktinermissionar und Apostel der Deutschen, 675-754. Zerstörte in heiliger Mission zahlreiche heidnische Heiligtümer und wurde in Anerkennung dieser Leistung zum Erzbischof ernannt

"Ehe ist Arznei für Hurerei."
Martin Luther

"Ob sie sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß' sie nur todt tragen, sie sind darumb da."
Martin Luther, Schwangerschaftsberater

"Daß ein schön aufgeputzes Weib ein Tempel sei, der über einer Kloake aufgebauet. Wer wird den Koth für einen Gott anbeten wollen?"
Abraham a Sancta Clara, 1644-1709

"Mögen doch alle Bäume solche Früchte tragen."
Der Kyniker Diogenes angesichts einer Frau, die an einem Ölbaum erhängt wurde

"Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes."
Martin Luther

"Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva."
Papst Johannes Paul II in Bezugnahme auf Paulus, 1988 (!)

"Also schlecht ist das Weib von Natur, da es schneller am Glauben zweifelt, auch schneller dem Glauben abschwört, was die Grundlage von Hexerei ist."
Der 'Hexenhammer'

"Wer die Kleidung beider Geschlechter gleich machen wolle, der würde gegen Gott und die Naturgesetze handeln, und es würde viel Unheil daraus entstehen."
Juan Luis Vives, spanischer Pädagoge, in 'Unterweisung der christlichen Frau'

"Frauen haben nicht mehr Hirn als ein Strohputz auf dem Acker, der für die Vogelschau ist hinausgestellt worden."
Georg Stengel, Jesuit, 1584-1651

"Frauen sind nicht fähig, Priesterinnen zu sein."
Der anglikanische Bischof Edwin Barnes, Bischof von Richborough, 1995(!)

"Die Frauen sind des Lebens nicht würdig."
Petrus, Thomasevangelium

"Das ist unbiblisch. Jesus Christus erkennt die Bischöfin nicht an. Das Bischofsamt in Hannover ist verwaist."
Der christliche Unternehmer Rudi Weinmann auf einer 'Notsynode' zur Wahl einer Frau ins Bischofsamt, 1999

"Seele bei Jungen ab dem 14 Tag nach der Zeugung, bei Mädchen nach dem 18 Tag."
Der heiliger Thomas

"Was ist denn das Weib anderes als eine Vernichtung der Freundschaft, eine unentfliehbare Strafe, ein notwendiges Unglück, eine natürliche Versuchung, ein begehrenswertes Unheil, eine häusliche Gefahr, ein reizvoller Schädling, ein Weltübel, mit schöner Farbe bestrichen?"
Der 'Hexenhammer'

"Parallel zur Emanzipation der Frau haben wir zwei Weltkriege, ABC-Waffen, Vergiftung aller Lebensgrundlagen allen Lebens erlebt. Frauen ermorden ihre eigenen Kinder mit der Vernichtungsquote der Gaskammern Hitlers.
Eva ließ sich verführen. Jede Frau will einen Mann, der sie führt, an dem sie aufschauen kann. Nur leugnen das immer mehr Frauen und wundern sich dann, daß sie unglücklich sind."
Georg Todoroff, Dipl-Mathematiker, Philosoph, Autor

"Lehrt eine Frau, steht sie einer Gemeinde vor, redet sie vor der Gemeinde, dann steht die Frau nicht mehr in der Ordnung Gottes und auch die Gemeinde steht nicht mehr in Gottes Ordnung. Gottes Ordnung ist die Ordnung des Lebens. Jede andere Ordnung ist Tod."
Georg Todoroff, Dipl-Mathematiker, Philosoph, Autor

"Welche Gründe man zur Rechtfertigung für Frauen als Gemeindevorsteher Bischof auch anführen mag, es ist unvereinbar mit dem Wort Gottes, denn es ist auch unvereinbar damit, daß der Mann das Haupt der Frau ist. Wie kann der Mann das Haupt der Frau sein, wenn die Frau eine Gemeinde lehrt? Wie kann der Mann über die Frau herrschen, wenn sie einer Gemeinde vorsteht? Ist das nicht dasselbe, als wollten wir Gott, zumindest Jesus, belehren?"
Georg Todoroff, Dipl-Mathematiker, Philosoph, Autor

"Unser Vater lehrt uns hier (Anm: Genesis 36), wie Er das Weib erschaffen hat. Das Weib ist unfähig, Sein Wort zu bewahren. Das Weib braucht den Mann, um nicht ständig vom Wege abzukommen. Auf das Weib ist kein Verlaß, es ist unbeständig, eben verführbar. Genau deshalb soll sie nicht lehren. Es ist ihr nicht gegeben, das Wort, hier das eine Gebot, zu bewahren, geschweige denn, es weiterzugeben. Nicht umsonst ist das Weib das Symbol des Verführerischen schlechthin.
Licht besiegt Finsternis; Jesus besiegt Satan, also die Welt, also die Sünde, also das Weib."
Georg Todoroff, Dipl-Mathematiker, Philosoph, Autor

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Ich habe die Zitate nicht einzeln nachrecherchiert. Aber lässt mich doch diese nette Kollektion meine Entscheidung der Abkehr von der Kirche als weise erscheinen.

Quelle: www.politikforum.de/forum/archive/31/2004/11/4/85002 (Leider nicht mehr aufrufbar.)

Gezeichnet: Das Weib, der Satan. Nenn mich Göttin, Dude!

| von yetused in Politisches um 00:06 | Kommentieren |

 
"Gelehrte"?
> Aber lässt mich doch diese nette Kollektion
> meine Entscheidung der Abkehr von der
> Kirche als weise erscheinen.

Sowieso.

> Ich habe die Zitate nicht einzeln
> nachrecherhiert.

Was die katholische Kirche anbetrifft, muss man in Sachen Sexismus ohnehin nicht großartig recherchieren. Als Frau (und als solidarischer Mann) würde ich nicht Mitglied eines Vereins sein wollen, in dem Frauen per Geschlecht nicht als Vorsitzende fungieren dürfen.

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Alttestamentarischer Quatsch
Wo wir gerade beim Thema religiös bedingter Verwirrung sind:

Vor vielen Jahren habe ich mich (als Hete) in den US-amerikanischen Diskussionsforen von CompuServe immer mal wieder gern mit religiösen Eiferern herumgestritten, die mit dem Alten Testament die Verwerflichkeit des Schwulseins begründen wollten.

Diese Leute zitierten ständig das Alte Testament, und zwar:

>> 2. Mose 18,22 (Leviticus 18:22)

Bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Denn das ist ein Gräuel. <<

Gerade bei Leuten, die missionarisch auftraten, fand ich eine solche Stellung-Nahme verwunderlich. Es ist nun mal eine biologisch bedingte Tatsache, dass ein Mann einem anderen Mann nicht genauso "beiwohnen" kann, wie es beim Beiwohnen zwischen Männern und Frauen sehr häufig (und wahrscheinlich mehrheitlich) praktiziert wird.

Abgesehen davon, ist es natürlich lächerlich, das Alte Testament als Argument heranzuziehen. Es gibt hierzu eine lustige Antwort auf die US-Radio-Moderatorin Laura Schlesinger (aka Dr. Laura), die das o. g. Mose-Zitat anführte:

*** Zitat-Anfang ***

Liebe Dr. Laura
Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch
Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, daß es sich dabei um einen Greuel handelt.
Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind.

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9).
Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24).
Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, daß würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, daß er getötet werden muß. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringerer Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu.Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, daß ich Lesebrillen trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibts hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt.
Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu
steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort ewig und unabänderlich ist. Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

*** Zitat-Ende ***

(Hierbei handelt es sich um eine vor der Einführung der Rechtschreibreform erstellte Übersetzung aus dem US-Englischen, die ich nicht lektoriert habe., ;-) )

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Dankeee!
Diesen Brief an die Moderatorin hab ich mal vor zwei Jahren gelesen und suche ihn seit dem. Klasse! Ein wunderbarer Zusatz zu meinem Blogeintrag.

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Interessant.
Nach lektüre deines Beitrages erinnerte ich mich an einen SPIEGEL-Titel letztes Jahr: "Jungen: Das schwache Geschlecht?"

Aus der pädagogischen Praxis muss ich sagen, dass Jungs im Allgemeinen tatsächlich einen hormonell bedingten Entwicklungsrückstand haben, der natürlich bei der weiteren geistigen Entwicklung ein Manko darstellt. Klar, welcher Junge denkt während der Pubertät nicht an (weibliche) Ärsche, Titten und Mösen? In dieser unserer hochgradig globalisierten Welt, in der dich nur die Bildung voranbringt, ein gnadenloser Pluspunkt des weiblichen Geschlechts. Aber obwohl ich meinen Geschlechtsgenossen hiermit in den Rücken falle, möchte ich nicht, dass hier unter deinem geistreich geklauten Beitrag wieder die Geschlechterdebatte losbricht. Ich zitiere meinen Freund Christopher: "Das ganze Geschlechterkampfgeblubber is fürn Arsch. Das grosse gemeinsame Ziel der Geschlechter ist ein ergänzendes Miteinander."

P.S.: Ein Aspekt von vielen, der uns aufgeklärte Individuen davon abhalten sollte, auf die dogmatischen Lehren der Kirche zu bauen.

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Hier geht's auch nicht um "Geschlechterdebatte" sondern um allen Kirchen-Ablehnern mal wieder einen Grund zu liefern die Kirche abzulehnen. :D

Und um daran zu erinnern, dass Leute wie Thomas von Aquin nun wirklich nicht heiligenswert sind.

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Schon klar. Trotzdem halte ich die Kirche seit jeher für einen Club von Versagern und Opportunisten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die sich durch Aufstellen von willkürlichen Dogmen einen Schutzwall gegen die Gefährdung ihres Status Quo (Made im Speck) wehren wollten. Diese Gefährdung ging natürlich hauptsächlich von Frauen aus, die sich wehrten, nur zum putzen und poppen benutzt zu werden. Also alles nur eine Interpretation des Geschlechterkampfes von Seiten der Kirche.

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Die Sprüche sind eh bekannt. Um am liebsten hab ich ja "Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch" - den würd ich am liebsten jedem kath. Kirchenvertreter um die Ohren wischen, wenns mal wieder um Abtreibung geht (Mord, Vernichtung von Leben - ahja, auch wenn vor dem 40. Tag abgetrieben wird??).

Dennoch sollte das hier keine Abtreibungsdebatte werden. Nur ein Denkanstoß wie "Argumente" gerne so gedreht werden, wies der kath. Kirche grad in den Kram paßt.

Gäb noch mehr zum Umgang der Kirche mit Föten zu sagen, aber ich laß das mal besser.

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Diogenes hast du in die Liste eingefügt, um die Aufmerksamkeit der Leserschaft zu testen, nichtwahr?

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Das haben sich die Original-Zusammensteller dieser Liste sicher so gedacht, ja. :)

Diogenes war schon so ein Poet, nisch wahr?

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Die deutsche Wikipedia nennt 7 (!) aus dem antiken Griechenland überlieferte Diogenes.
Der wahrscheinlich bekannteste Diogenes von Sinope ("der mit der Tonne") soll ein durch schlagfertigen Witz und Anekdoten berühmter, exzentrischer Wanderlehrer gewesen sein. (Nach ihm ist der 1953 in Zürich gegründete Verlag benannt.)

Einmal auf einem Marktplatz rief er laut:"Kommt herbei Menschen!" Die Leute aber die auf seinen Ausruf hin kamen verscheuchte er mit den Worten:"Menschen habe ich zu mir gerufen, nicht üble Schufte!"

(Ein guter Text über Kynismus.)

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