Sonntag, 1. März 2009
Da ich keine Zeit für weitere Dinge neben meinem Hauptfach, meinem erzwungenen Nebenfach (ich würde mir nie freiwillig neben meinem Studium etwas aufhalsen um dann nach zwei Jahren zum Burnoutdoktor gehen zu müssen) und meinem ebenfalls erzwungenen Exportmodul habe, versuche ich nur 'Social Skills Kurse' zu nehmen, bei denen ich schon vieles weiß und wenig investieren muss: Damals war das ein Weblog-Kurs. Demnächst versuche ich dann was in Richtung Web2.0, MS Word o.ä. zu nehmen. Für etwas anderes kann ich mich schlichtweg nicht aufraffen.
Jedenfalls hat den Weblog-Kurs 2008 Markus Beckedahl von Netzpolitik gehalten, und ich war freudig überrascht. Und da der Kurs damals angehalten wurde sich kollektiv bei Twitter anzumelden um das mal kennenzulernen, bin ich dann auch zu Twitter gekommen. Davor habe ich mich ziemlich gesträubt. Mit allzu vielen Anwendungen und Communities und Services hab ich es nicht so. Twitter hat sich inzwischen aber als netter Chat-Service für Gleichgesinnte herausgestellt und darf soweit auch bleiben.
Jedenfalls: Wem seid ihr als erstes gefolgt?
Ich habe mir da mal den Hashtag #first_follwing ausgedacht, ohne natürlich bei Hashtags angemeldet zu sein, versteht sich :)
| Mme yetused in Erinnerungen um 22:05 | (0 Kommentare) | Kommentieren|
Dienstag, 21. Oktober 2008

Gestern Nacht hatte ich einen 'Die Unendliche Geschichte'-Rappel. Und hat das gut getan. Nicht, dass ich die Filme damals jetzt unglaublich umwerfend fand. Ich habe es eher in die cheezy Fantasmo- und SiFi-Zeit der 80er gepackt, da wo auch die StarWars-Videokasetten meines Vaters hineingehören. Aber popkulturell hat es mich dann wohl doch geprägt. Den fliegenden Glücksdrachen Fuchur fand ich von der Idee her damals schon cool (er kommt zufällig immer dann angeflogen und nimmt einem auf den Rücken, wenn man gerade in ärgster Bedrägnis ist) und seine inhärente Creepiness durch steife Pupillen und Augenlider hat es für mich spannend und kribbelig gemacht. Den aus dem Berg herausbrechenden Steinbeißer haben wir 2000 in Galaxy Quest wiedergesehen und die Schildkröte, die so groß war, dass man sie für einen Berg gehalten hat, fand ich unfassbar tragisch. Und dann gab's da diese ganzen Moore und Nebel und Pferde und Brunnen und Türme und Amulette. Nur diesen naivem pilzköpfigen Jungen namens Bastian fand ich immer doof. Er war der Haupdarsteller der 3 Filme.

Jedenfalls habe ich gestern einige Zeit mit Surfen und Recherchieren und Browsen verbracht und weiß jetzt: Der braunhaarige Bowlcut Junge heißt Barret Oliver und ist inzwischen 35 Jahre alt. Er soll inzwischen einen Vollbart tragen und in L. A. unerkannt und vollkommen unfotographiert Fotographiestunden anbieten. Der eigentliche Hauptfigur des ersten Filmes, Atreyu (oben links abgebildet), ist ein Freiwind indianischer Abstammung, der aussah wie ein junger Keanu Reeves, und inzwischen ein muskelbepackter Tattooliebhaber geworden ist. Die Kindliche Kaiserin/ Mondenkind durfte nach ihren ersten großen Hit in der Unendlichen Geschichte aufgrund der Angst ihrer Eltern, aus ihr könnte etwas werden, nie wieder schauspielern und ist inzwischen Tänzerin in New York geworden. Und ich finde das mit Atreyu schade.
[Neverending Story komplett gestreamt auf chinesischem Youtube-Abklatsch, oder so. Englisch mit chin. Untertiteln. 93 Min.]
| Mme yetused in Erinnerungen um 22:59 | (0 Kommentare) | Kommentieren|
Sonntag, 19. Oktober 2008
Aber jetzt geh ich erst mal ins Bett meine Erkältung ausschlafen und mich noch herzlich über den einen oder anderen Blogger amüsieren.

| Mme yetused in Erinnerungen um 12:38 | (0 Kommentare) | Kommentieren|
Sonntag, 17. Februar 2008
http://www.hardbloggingscientists.de/
http://www.wissenswerkstatt.net/
http://www.connectedmarketing.de/
http://www.formatlabor.net/blog/?p=165
http://blog.kooptech.de/
http://sozlog.de/
http://luhmann.uni-trier.de/index.php?title=Hauptseite
http://www.uni-essen.de/einladung/Vorlesungen/ausblick/bre_radio.htm
http://www.usbridalguide.com/special/chinesehoroscopes/Rat.htm
http://www.luckysoul.de/Luckysoul/start_frame.php?Pfad=2_23_111_185&BL=3
http://chaosradio.ccc.de/
http://www.getmiro.com/
http://elektrischer-reporter.de/
| Mme yetused in Erinnerungen um 12:29 | (0 Kommentare) | Kommentieren|
Samstag, 30. Juni 2007
TBC :)
| Mme yetused in Erinnerungen um 19:31 | (8 Kommentare) | Kommentieren|
Dienstag, 15. Mai 2007
Ich wurde nach einer Badezimmerkollektion von Villeroy&Boch benannt.
Ja, bis zur Geburt dachte man ich würde ein Junge werden. Danach musste man sich ganz schnell anderweitig inspirieren lassen.
| Mme yetused in Erinnerungen um 14:41 | (11 Kommentare) | Kommentieren|
Donnerstag, 7. Dezember 2006
Und hätte damals jemand von mir ein Bild gemacht, hätte ich so wie die ausgesehen.
| Mme yetused in Erinnerungen um 07:14 | (0 Kommentare) | Kommentieren|
Samstag, 11. November 2006

Klein-Ariadne ging mal auf eine Mädchenschule. Auf eine katholische. Als atheistische Protestantin. Ganze 8 Jahre. Fühlten sich an wie 9. Waren aber nur 8, weil sie die 5te noch in einer anderen Stadt auf einer normalen Schule mit doofen Jungs in Mittelfranken verbracht hatte.
Jedenfalls gab es da dieses Ereignis in der 9ten Klasse. 15-jährige Mädels standen damals total auf Viva. In einer Zeit als Viva noch nicht von Amerika aufgekauft war, und es auch noch keine 20-minütigen Klingelton-Werbeblöcke mit quietschenden Elchfröschen gab. Die Backstreetboys waren noch angesagt und Viva Interaktiv gehört zum täglichen Fernsehkonsum. Zumindest für eine 15-jährige Sanja. Die kam dann auch auf die supitolle Idee bei Viva anzurufen und ihre Klasse bestehend aus 30 Mädchen als Zuschauer für die nächste Interaktiv Sendung anzumelden. Unserem Klassenlehrer hat sie auch davon erzählt, und der fand das sogar toll (kling komisch - selbst heute noch).
Wir gingen also an einem eigentlichen Werk- und Schultag in die Medienstadt Kölln (Ja, ich schreib das mit zwei L. Sieht toller aus.). Unser lieber Lehrer hat es dem Schulkollegiat wahrscheinlich als Schul- und Bildungsausflug untergejubelt. Jedenfalls saßen wir wie hibbelige Hühner im Zug und schminkten uns gegenseitig mit Glitzerlidschatten und Metallic-Lippenstift um die Zeit verstreichen zu lassen. Ich hatte mir am Nachmittag davor noch ein ultrasexytolles Outfit gekauft, bestehend aus einer schwarzen, glänzenden, enganliegenden Satinhose (auf die war sogar meine Violinlehrerin neidisch) und einem fliederfarbenen Oberteil in schimmernder Schlangenoptik. Yay! Sogar meine Mum fand's toll.
Angekommen mussten wir erst einmal eine Einverständniserklärung unterschreiben. Ja, wir sind damit einverstanden unsere gesamten Persönlichkeitsrechte abzutreten. Ja, alles was in der Show passiert wird aufgezeichnet und kann in jeder Art und Weise geschnitten, entstellt, kopiert und überall und immer, und auch auf anderen Sendern, wiedergegeben werden. Wir unterschrieben sabbernd ohne den Text wirklich durchgelesen zu haben. Nur eine und ihre Mutter hatten es im Vorhinein durchgelesen. Die durfte dann nämlich auch nicht mitfahren.
Während wir noch so vor dem Eingang warteten, kam Oliver Pocher vorbei (Mensch, ist der klein!) und eine Frau von einem Drittsender brauchte uns schnell mal als Statisten. Wir sollten die Warteschlange vor einem Ticketautomaten mimen, die genervt wartet, dass die Schauspielerin an dem Automaten endlich schnallt, dass man auch mit Reiben der Münzen an dem Automaten nicht weiterkommt. Damit die Münzen auch ja durchfallen, hat man natürlich ausländische Münzen genommen. Sonst wäre aus dem Lehrstück "Auch mit Reiben der Münzen kommt man nicht weiter." nichts geworden und die Produktionsfirma hätte vielleicht noch Geld vergeudet. Auch, dass es unwahrscheinlich ist, dass dreißig 15-Jährige in einer Schlange stehen, war denen egal. Uns auch. Schließlich kamen wir so ins Fernsehen. Und weil ich so groß war, konnte man mich sogar gut erkennen. Yay!
Als wir dann endlich in die heiligen Viva-Hallen eintreten durften, wurde erst mal alles abgekartet. Wer macht das Interview auf der Straße (Interview auf der Straße?! [panik]), Wer wird das Voher-Nachher-Modell? (Natürlich die Monika! [ins fäustchen lach]), Wer sitzt neben wem? (Das muss farblich passen? [enttäuscht auf klapprige kisten setz]), Wer sagt zu welchem Thema welche Antwort? (Wie, das kommt nicht spontan? [lektion für's fernseh-leben lern]), Wie klatscht man richtig? (Das muss noch lauter kommen Mädels! [den aufpeitscher lächerlich find])
und vorallem: Wer wird aus dem Publikum als besondere Flirt-Partnerin ausgesucht? (Ich! [strike])
Letzteres kam überraschend. Denn es geschah zu meinem Ensetzen während der Show ohne Ankündigung. Oder hätte ich es mir schon denken können, als mir Moderatorin Milka noch vor der Show ein Kompliment für mein Shirt machte und mich fragte, wo ich das gekauft hatte? (Kreisch!)
Jedenfalls kam sie gleich zu Anfang der Live-Show auf mich zu, las meinen Namen von dem riesengroßen Namensschild ab, das ich auf der Brust trug, und stellte mich offiziell als Flirt-Kandidatin des heutigen Tages vor (Schock). Zwei Kameramänner knieten zu meinen Füßen, Milka schaute mir in die blauen Augen, machte mir Komplimente ("Wow, deine Augen erinnern mich an antike Prinzessinengemälde mit den märchenblauen Augen.") und informierte die zuschauhende Männerschaft, dass man mir ab sofort Emails direkt ins Studio schicken könne. Sie fragte mich, wie denn so mein Traummann aussähe ("Öhm, also groß sollte er schon sein."), und welchen Bildungsstand ich denn so bevorzuge. Da ich natürlich das Mädchen mit den meist erhaltenen Emails werden wollte, waren mir sogar Hauptschüler recht. Milka meinte dazu: "Stimmt, dumm fickt gut."
Ergebnis des Tages:
Hach, ich liebe das Fernsehen.
| Mme yetused in Erinnerungen um 06:05 | (5 Kommentare) | Kommentieren|
Mittwoch, 15. März 2006
Beinahe hätte meine kleine Kinderseele aber Schaden genommen. Die Türme des Unterwasserschlosses sollen von phallischen Symbolen inspiriert worden sein! Ein Disney-Designer soll seinem Arbeitgeber einen Streich gespielt und tausende unschuldige Kinderseelen auf sein Gewissen genommen haben. Doch lässt sich das nicht nachweisen - auch wenn man die anzüglichen Filmplakate schnell verschwinden lässt und nur eine „zensierte“ Version des Videocovers auf den Markt bringt. Man will es ja nicht auf Millionenklagen erschütterter Mütter ankommen lassen. Da musste ich also noch einige Zeit warten, bis mir mein Kindergartenfreund seinen muschelbesetzten Glitzerturm zeigte.
Achja, wenn diese Geschichte die Dirtyminds unter meinen Lesern nicht befriedigen konnte, so kann ich euch beruhigen. Der versteckte Blowjob auf dem Coca-Cola-Plakat ist echt.
| Mme yetused in Erinnerungen um 04:27 |
Montag, 16. Januar 2006
Die Farce begann 2 Stunden vor dem eigentlich gewünschten Wecktermin mit den Worten: "[tür aufreiß] Wir können dich doch nicht fahren. [rollo hastig hochkurbel] Du musst mit der Straßenbahn fahren. [rausstürm] Achja, [zurück ins zimmer schrei] der Hund muss auch noch raus!"
Eine im Schlafdelirium liegende A. nahm diese Aktionen durch den Schleier der Bewusst- und Machtlosigkeit wahr und war dennoch einem Zornesausbruch nahe. Sie kaschierte es jedoch mit den krächzenden Worten: "[augen zulass] Gut, wenn ihr mir sagen könnt wann ich welche Bahn in welche Richtung nehmen muss und welche Haltestelle ich benötige um vor der Fahrschule rechtzeitig um 10.30 h anzukommen. Vielleicht erzählt ihr mir auch noch wann der Bus abfährt und in welchem Takt die Straßenbahn (die ich ja nicht kenne) am Europaplatz ihr Stelldichein hat. [gespannt der antwort lausch]"
Nach 10-minütiger Schweigepause, welche ich zum genüsslichen Weiterschlafen benutze, bekam ich die erwartete Antwort: "Nungut, ich kann dich ja um 10 Uhr abholen und dich schnell fahren [mir ins fäustchengrins und wieder einschlaf]" Das war um 7.45 h!
Ich erschien zwar pünktlich aber übermüdet an abgemachtem Fahrprüfungs-start-ort und musste feststellen, dass ich dort noch eine weitere Stunde in einem von Glasscheiben umgebenen Raum warten durfte, da sich die gesamte Prozedur verschoben hatte. Die Zeit überbrückte ich mit exzessivem Cola-mix trinken und der Unterhaltung mit einem ausländischem Mitbürger, dessen Deutsch meine Konzentrationsfähigkeit herausforderte.
Als ich endlich im Ziel meiner Erwartungen saß musste eine hibbelige A. ganz routinemäßig die Heckscheibenwischer einschalten, deren Knöpfe oder Hebel sie jedoch nicht kannte. Als diese erste Hürde überwunden war begann eine nette Kaffeefahrt samt freundschaftlichem Plausch zwischen Fahrlehrer und Fahrprüfer, gelegentlichen Lachanfällen der angesprochenen Personen, interessiertem Studieren einer Stadtkarte (nicht von meiner Seite), SMS schreiben (nicht von meiner Seite) und einem langandauernden Klingeln eines Handys hervorgerufen durch einen neugierigen Vater (von meiner Seite! [im boden versink]). Sogar die Grundfertigkeiten des Rückwärtseinparken in eine Box und dem Rückwärtseinfahren in eine Straße meisterte ich ... öh ... meisterhaft!
Zurück am Startort konnte ich nun endlich das Kärtchen meiner Begierde in meine Patschehändchen schließen und mich im Regen davonmachen. Ich vergaß vor lauter Hibbeligkeit sogar meine Jacke zuzumachen! Man stelle es sich vor...
Am Knotenpunkt der Bahnverbindungen angekommen machte sich meine Blase bemerkbar und ich zwang mich die öffentliche Toilette eines Shoppingzentrums zu benutzen. In einer langen Schlage wartend hörte ich ein 2- bis 3-jähriges Mädchen zu seiner Mutter sagen: “[am ärmel zieh] Du Mami. Ist das da drüben eine Frau oder ein Mann?” Darauf die Mutter verstört: “[die schlange der frauen studierend] Wer denn?” Das Mädchen: “[auf MICH zeigend] Die da!”.
Ich will in diesem Zusammenhang erwähnen, dass zwischen der Kleinen und mir ungefähr eine Körperdistanz von 1.60 m bestand und sie sicher in ihrem Leben noch nie einer solch hünenhaften Frau wie mir begegnet sein wird, ich jedoch zu meiner Verteidigung einen pinken Schal samt Handtasche und 50 Zentimeter langen Haaren trug, welche meinen üppigen Busen umspielten, aber dennoch wusste ich in diesem Moment nicht, wie ich reagieren sollte. Sollte ich die Kleine angrinsen und sagen: “[laszesiven blick aufsetzend] Auch Transen haben das Recht die Frauentoilette zu benutzen.” Oder lieber auf die Kleine zugehen, sie in der Luft rumwirbeln und schreien: “Du ungezogen Göre! [wirren blick aufsetzend] Wie kannst du meine Tarnung auf solch perfide Weise auffliegen lassen?” Ich entschied mich für ein charmantes Lächeln und die Worte: “Eine so große Frau hast du wohl noch nie gesehen, gell?”
Nachdem ich meinen Bus verpasste und mir die Zunge an einem McDoof-Kaffee verbrannte, kam ich endlich heilfroh im trauten Heim an und kann euch nun diese Geschichte erzählen.
Danke für eure Aufmerksamkeit.
PS.: Nein. Ich besitze weder einen Schein noch den Lappen - ich besitze eine abgespaced stylische Karte, die Frauenherzen höher schlagen lässt!
© by yetused | september 2004
| Mme yetused in Erinnerungen um 23:21 | (7 Kommentare) | Kommentieren|



